(Projekt-)Arbeitskreis
Integration
Das Herz in die Hand nehmen, Courage zeigen!
Konflikte - auch im Betrieb - sind normal. Sie werden aber häufig
nicht zur Zufriedenheit aller geklärt und ausgetragen. Misstrauen,
Missverständnisse und Vorurteile sind die Folge.
Im Mai 2002 hatten unsere Vertrauensleute beschlossen, sich den
Themenfeldern Integration und Interkulturalität stärker
zuzuwenden. Gegen tatsächliche oder latent vorhandene Fremdenfeindlichkeit
wollen sie aktiv Position beziehen und praktische Maßnahmen
ergreifen. Mit verschiedenen Kooperationspartnern wie IG
Metall Vorstand, Otto
Brenner Stiftung und Xenos
wurde ein Pilot-Projekt aus der Taufe gehoben.
Ein wichtiger Baustein dieses Projektes ist die Qualifizierung
von Vertrauensleuten zu sogenannten Kulturmittlern. Ziel ist es,
die vorhandenen Kompetenzen als gewählte Vertrauensleute der
IG Metall zu erweitern, um als Ansprechpartner im Betrieb in interkulturellen
und anderen Konflikten unterstützend für eine Klärung
und Aushandlung zur Verfügung zu stehen. Übergreifend
wollen sie damit im Betrieb einen Dialog über Konflikte und
Konfliktaustragung in Gang setzen.
30 Vertrauensleute aus verschiedenen Betrieben, unterschiedlicher
Herkunft, unterschiedlichen Alters haben im Oktober 2002 mit einer
Mediatoren-Ausbildung begonnen. Sie sind mit Feuereifer bei der
Sache, denn sie wissen: nicht erst seit dem 11. September 2001 ist
es besonders wichtig, sich mit kulturellen Unterschieden aktiv auseinanderzusetzen.
Fremdheit muss nicht zu Abkapselung und Angst führen; Fremdheit
kann auch neugierig machen und eine Bereicherung für die eigene
Kultur sein. Weitere Infos gibt es bei Annegret
Finke.
Inhalt
21. März, Tag gegen Rassismus
Kulturmittler
Nützliche Links
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